Pressemitteilung


Mangelhafter Einsatz der KVB zum CSD
 
Nach dem sehr positiven Start der Kölner Verkehrsbetriebe zum Jahrswechsel 2000, bei dem endlich ein bedarfsgerechtes Angebot anlässlich einer Massenveranstaltung geboten wurde, fiel die KVB zum diesjährigen Christopher Street Day wieder in ihren alten Trott zurück. Unflexibilität soweit das Auge reicht. Es kamen 700 000 Menschen zum CSD, sogar noch weniger als erwartet wurden - viele davon wollten Bahn fahren. Sie standen en Masse auf den Bahnsteigen und was macht die KVB? Sonderzüge, Sonderfahrplan, so wie man es sich bei Großveranstaltungen vorstellen kann und wie es der VCD seit Jahren fordert???
Nein! - weit gefehlt - die Kölner Verkehrbetriebe können es sich nicht vorstellen und fahren mit ihrem Sonn- und Feiertagstakt, sprich alle 15 Minuten durch die Stadt. Viel zu wenig! Es kam sogar vor, dass Fahrgäste, die nicht mehr in die Bahn reinkamen, vom Fahrer rüpelhaft zum Freimachen der Türen aufgefordert wurden und nicht mehr mitfahren konnten. Den Fahrern kann man ihren Ärger über übervolle Bahnen jedoch nicht verübeln. Es ist die Chefetage, die ihre Chancen zur werbewirksamen Repräsentation ihres Unternehmens - flexibel und kundenfreundlich - immer und immer wieder verpasst. Peinlich, peinlich! Und dabei hat das Jahr so gut angefangen!
 

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