Weitere Meinungen zum Niederflurproblem

 
7.3.2001

Da das Thema nach den vielen von KVB und der Stadt getroffenen Fehlentscheidungen sehr komplex geworden ist, hier eine Zusammenfassung der aktuellen Diskussion aus VCD-Sicht:
 
 

Das grundsätzliche Ziel, ein netzweites und einheitliches Niederflursystem in Köln einzuführen, ist zu begrüßen.
Ein möglicher Beschluss zur Umsetzung ist aber mit der Beantwortung noch von vielen Fragen verbunden.

z.B.:
 
  • die schnellstmögliche Einführung des niveaugleichen Einstiegs.
  • Wie soll die Umstellung von Hochflurbahnsteigen auf Niederflurbahnsteigen vor sich gehen - wie lange ist die Umrüstzeit?
  • Wenn im zentralen Tunnel auf 90cm provisorisch erhöht wird, und dann alle Linien 3 4 12 16 18 mit Stadtbahnwagen fahren; wie soll die Einführung von Niederflur dann gehen?
  • Gibt es dann einen Tag X oder eine lange Zeit der Provisorien?
  • Wird die Umstellung, da wo es möglich ist auch zügig durchgeführt?
  • Schlechte Erfahrungen der Vergangenheit: 
    • um einen Aufzug am Neumarkt einzubauen dauert es zwei Jahre
    • Bahnsteiganhebungen wie Haltestelle Am Emberg in Höhnehaus dauern nur in der Planung zwei Jahre.
  • Was passiert mit den Stadtbahnstrecken nach Bonn über Brühl und Wesseling?
  • Wie lange bleiben Bahnsteige im Außenbereich noch im unterschiedlichen Niveau?
  • Bei allen Konzeptionen muss die schnellsmögliche effektive Umstellung auf das Niederflursystem für die Fahrgäste im Vodergrund stehen und die Leitlinie des Handels sein (und nicht die Kosten)

Positiv bei der Umstellung auf ein einheitliches Niederflurnetz:


Die Kosten für die noch anstehende Hochrüstung auf 90cm Nahnsteige sind auch
noch immens (fast alle Haltestellen der Linie 13 am Gürtel stehen noch an; Linie
4 ab Mühlheim bis Schlebusch, ab Ebertplatz nach Norden Linie 18 und 12; die
Linie 5 nach Ossendorf und die Linie 12 nach Zollstock)
Besonders hoch dabei die Kosten für die U-Bahnsteige im zentralen Tunnel !
 
 

...die Diskussion wird fortgesetzt...
 

VCD Köln und Umgebung e.V.