Der VCD Köln und Umgebung hat erst vor kurzen die Originalpläne
für den Höninger Weg anschauen können und hat dann so schnell
wie es sein ehrenamtliches Zeitbudget zuließ eine Stellungnahme erarbeitet.
Leider kann sie der Bezirksvertretung Rodenkirchen nur sehr kurz-fristig
vorgelegt werden. Wir bitten dies zu entschuldigen.
Roland Schüler & Christoph Reisig
Folgende Anregungen geben wir aus Sicht der umweltbewussten VerkehrsteilnehmerInnen:
1. An allen Zu- und Abgängen zu den Straßenbahnhaltestellen werden
Überwege markiert.
FußgängerInnen haben keine Überquerungsmarkierungen vom Bürgersteig
zu den Haltestellen über den Hönninger Weg.
Zur sicheren Führung ist dies notwendig, da ja keine Ampelanlagen vorgesehen
ist. Dabei sind alle Überwege auch mit Aufmerksamkeitsfeldern nach DIN
32984 Bodenindikatoren im öffentlichen Verkehrsraum zu versehen.
2. Führung in den Glacisweg
Um eine sichere Querung des Radverkehrs der aus der Stadt auf dem Hönninger
Weg nach links in den Glacisweg abbiegen will (Sportanlagen, Radroute zur
Vorgebirgsstraße) zu ermöglichen, wird anstelle des Parkplatzes
eine Aufstellfläche für linksabbiegende RadfahrerInnen vorgesehen.
3. Überquerung aus dem Weyerstraßerweg auf den Hönninger
Weg stadteinwärts
Eine markierte Radwegeüberquerung sichert die Überquerung des Hönninger
Weges. Es handelt sich hier um eine Verbindung der geplanten Veloroute R12
und sollte daher über die Kreuzung geführt werden.
4. Freier Rechtsabbieger Am Vorgebirgstor Richtung Hönninger Weg stadteinwärts
sichern
Die vorgesehene Führung des Radverkehrs ist unsicher und unbequem. Eine
gradlinige Führung betont den Vorrang des Radverkehrs und sichert ihn
wie den Fußverkehr.
5. Rote Markierung am Gothaer Weg zur Sicherung des Radverkehrs stadtauswärts
6. Höninger Weg Teilstück von Gothaer Straße bis Haus Nr
130
Dieses 300m lange Teilstück beinhaltet zwei Schwierigkeiten.
A) Führung des Radverkehrs ungesichert auf der Gleistrasse
B) keine zügige Fahrt der KVB, wenn sich RadfahrerInnen in diesem Teilstück
befinden (der Autoverkehr wird von der Straßenbahn an der Haltestelle
hinter der Bahn eingeordnet)
Um eine zügige (nicht schnelle) Fahrt der Straßenbahn zu ermöglichen
und gleichzeitig dem Radverkehr eine sichere und klare Führung zu ermöglichen
schlagen wir folgende Maßnahmen vor:
6.1. Anlage eines Radfahrstreifens auf der Nordseite zwischen Haus Nr. 108
(Fortführung des Streifens bis einschließlich Haus Nr. 112. Parallell
zum südlichen Radfahrstreifen
6.2. Ab Haus Nr. 114 bis einschließlich 124 (Nordseite) und Haus
Nr. 123 bis Haus Nr. 129 bleibt die städtische Planung mit den Parkplätzen
auf beiden Seiten des Höninger Wegs und der Führung des Radverkehrs
auf der Gleistrasse. Dies ist überschaubar.
6.3. Ab Haus Nr. 126 bis Haus Nr 130 (Nordseite) und Supermarktparkplatz
(Südseite) wird ein Radfahrstreifen angelegt.
Angesichts der vorgelegten Stellplatzbilanz in diesem Bereich kann auf die
Parkplätze verzichtet werden und für eine sichere und klare Führung
des Radverkehrs und für die zahlreichen KVB Kunden in den Straßenbahnen
genutzt werden.
7. Rote Radwegmarkierung an der Briedeler Str. und Anlage von Zebrastreifen
Sichere Führung des Radverkehrs und Sichere Führung des Fußverkehrs
(Marktplatz)
8. Höninger Weg zwischen Hausnummer 175 und Gottesweg
Wir schlagen eine Prüfung vor:
8.1 Die Anlage einer Gemeinschaftsfläche für alle VerkehrsteilnehmerInnen,
die optisch gestaltet ist. Fußgängerzone mit Straßenbahn
ist bekannt und erfolgreich. Eine gemeinsame Fläche von Gehweg,
Parkplätzen und Fahrbahn für Autoverkehr und Radverkehr ist auf
dem Eigelstein und zukünftig auf der Severinsstraße vorgesehen.
Hier soll das Geschäftszentrum gestärkt werden durch die ansprechende
Gestaltung, durch die Anlage von Parkplätzen und eine sichere Führung
vom Radverkehr auf der Fahrbahn.
Es handelt sich nicht um Mischflächen, sondern jeder Verkehrsteilnehmerin
hat seine gestaltete und damit markierte Fläche. Die Geschwindigkeit
wird auf Tempo 20 km/h festgesetzt. Gestalterische Elemente unterstützen
dies.
8.2. Einbahnstraße Höninger Weg in diesem Bereich für den
Autoverkehr. So können mehr Flächen für FußgängerInnen
und Radverkehr gewonnen werden, sicheres und ausreichendes Parken und
Anliefern gewährt sein. Die Richtung müsste mit einer Verkehrsanalyse
und einer sinnvollen Erreichbarkeit des Zentrums ermittelt werden
9. Vorziehen des Buskaps am Gottesweg Richtung Vorgebirgstraße
Damit werden kürzer Umsteigewege erreicht. Dies ist möglich, weil
eine solch lange Linksabbieger Spur in den Höninger Weg stadteinwärts
verkehrlich nicht nötig ist und den besonderen Charakter der Einkaufsstraße
Höninger Weg nicht berücksichtigt. (
10. Engere Führung beim Rechtsabbiegen vom Höninger Weg in den
Kalscheurer Weg zur Erhöhung der Verkehrssicherheit für geradeaus
fahrenden RadfahrerInnen und die FußgängerInnen
11. Markierung des Überweges an der Gleisverschlingung kurz vorm Höninger
Platz
12. Markierte Führung des Radverkehrs vom Höninger Platz in die
Kendenicher Straße.
Sie dient der sicheren Führung über den Höninger Weg.
13. Ergänzung des Vorfahrtachten-Schildes mit dem Fahrradsymbol neben
der Straßenbahn
Vielen Dank für Ihre Unterstützung
Mit freundlichen Grüßen
Roland Schüler & Christoph Reisig
V C D Köln und Umgebung e.V.