Der umweltfreundliche Verkehrsclub Deutschland Kreisverband Köln
und Umgebung gibt folgende Anregungen zur Verkehrserschließung:
1. Der Standort an der Kreuzung Innere Kanalstraße/Venloer Straße
ist an das Hauptstraßennetz angeschlossen.
Für den ÖPNV stellt sich die Situation nicht so vorteilhaft dar.
Die U-Bahn-Haltestelle Köln Ehrenfeld liegt in einigen hundert Metern
Entfernung. Die U-Bahn Linie 3 und 4 haben nur Ost-West-Erschließung.
Was fehlt ist eine qualitative Nord-Süd-Verbindung.
Der VCD Köln fordert zur besseren ÖPNV-Erschließung eine
Buslinie auf der Inneren Kanalstraße von Norden (Kalk/Mülheim)
– Nippes über Lindenthal und Zollstock in die Südstadt.
Im Erschließungsraum dieser Linie wohnen viele Gemeindemitglieder,
die dieses Angebot nutzen und sonst nur umständliche ÖPNV-Wege
und lange Fahrzeiten haben.
Diese Linie hat aus Süden kommend hochwertige Verknüpfungspunkte:
Neuen Haltestelle Marktstraße Linie 5, 16; an der Pohligstraße
Linie 12; an der Luxemburger Straße Linie 18, 19; an der Aachener Straße
Linie 1, 7
Von Norden her kommend kann eine Verbindung aus dem rechtsrheinischen
Wohnorten untersucht werden, von Nippes kann an einer U-Bahn-Station gestartet
werden.
Mit einer hochwertigen ÖPNV-Erschließung kann für das Gemeindezentrum
eine Minderung der Verkehrsproblematik erreicht werden.
2. Verbesserung der Erreichbarkeit für RadfahrerInnen
Die Stadt Köln sorgt im Umfeld des Neubaus für eine ausreichende
und verbesserte Fahrradinfrastruktur – Subbelrather Straße, Venloer
Straße und Vogelsanger Straße und es werden qualitative Fahrradabstellanlagen
vorgesehen.
3. Verbesserung der Tiefgaragensituation
Die Problematik der Anbindung des Autoverkehrs und der Tiefgarage ist bekannt.
Eine Erhöhung der Tiefgaragenplätze in einer weiteren unterirdischen
Ebene ist zu kostenaufwändig und wenig nutzbringend.
Es sollten daher die alternativen Verkehrsmittel gefördert werden.
Es ist zu prüfen, ob die Tiefgarage nicht direkt von der Inneren Kanalstraße
angefahren werden kann. Hier bietet sich die Ampelanlage an der Zufahrt zum
Fernsehturm an. Dieser kleine Knoten kann zu einem Vollknoten ausgebaut werden,
ohne dass die Innere Kanalstraße in ihrer Leistungsfähigkeit beeinträchtigt
wird, und den Knoten Venloer Str. entlasten.
Die Zufahrt und Abfahrt wird an den Sportplätzen angeordnet. Dies ist
ohne Eingriff in die Sportplätze möglich!
Damit wird die Venloer Straße und die Fuchsstraße vom Autoverkehr
entlastet und der Raum vor der Moschee an der Venloer Straße kann zu
einem repräsentativen Platz umgestaltet werden – ein schönes
Eingangstor zu Ehrenfeld.
Dies ist nicht möglich, wenn hier der gesamte Tiefgaragen-Autoverkehr
abgewickelt wird.
Der VCD Köln und Umgebung möchte vor der neuen Moschee einen schön
gestalteten Platz mit möglichst wenig Autoverkehr. Damit die Moschee
auch gut wirken kann.
Mit freundlichen Grüßen
Roland Schüler
VCD Köln und Umgebung e.V.