In seiner gestrigen Sitzung forderte der Arbeitskreis ÖPNV des VCD, die Strecke auch zu beschleunigen.
Was bei Bundes- und Landesstraßen schon 1960 oder 1970 getan wurde,
ist bei der Bahnstrecke überfällig:
Linienverbesserungen im Bereich enger Kurvenradien und die Ertüchtigung
des Fahrwegs, also der Gleisanlagen.
Schon heute ist es für Bahnbenutzer frustrierend, wenn der Zug mit 60 km/h schleichen muss und auf der parallelen Bundesstraße von Autos überholt wird.
Spätestens, wenn in Kürze die wieder aufgebauten Streckenteile bis Meinerzhagen und Lüdenscheid in Betrieb gehen, muss der Zug schneller werden.
Eine Fahrzeit von Lüdenscheid nach Köln von zwei Stunden oder
mehr ist unattraktiv.
Die Konkurrenz „Auto“ hat auch noch eine parallele Autobahn Olpe– Gummersbach–
Köln!
Zusammen mit dem beschlossenen zweigleisigen Ausbau bietet eine Beschleunigung auch die Möglichkeit, neben der Regionalbahn, die überall hält, einen Regionalexpress einzuführen. Dieser würde zwischen Lüdenscheid und Gummersbach überall, weiter Richtung Köln jedoch nur an den größeren Bahnhöfen halten.
Kay Queetz vom Vorstand des VCD Köln: „Dieser Oberberg-Express wäre so attraktiv, dass er viele Neukunden, die derzeit noch das Auto benutzen, überzeugen würde“.
Die Bahnstrecke hat einen hohen Nutzen für Pendler und einen großen
Freizeitwert für die Kölner Stadtbevölkerung.
VCD Köln und Umgebung e.V.