Weltjugendtag: Kritik an Verkehrsleitzentrale

Der Kreisverband Köln des VCD übt massive Kritik an der Verkehrsleitzentrale zum Weltjugendtag. Das Chaos bei An- und Abreise zum Müngersdorfer Stadion war durch Dilletantismus und Zaghaftigkeit selbst verschuldet.

Worauf  hat sich die Verkehrsleitzentrale der Stadt Köln und der Polizei vorbereitet?
Eine Lenkung hat am Dienstag nicht oder viel zu spät und zu zaghaft stattgefunden.
Die KVB und Ihre MitarbeiteInnen haben Ihr Bestes gegeben, doch sie wurden massiv von der Polizei und der Verkehrslenkung behindert.
Die KVB hätte fahren können, wenn sie freie Fahrt bekommen hätte.

Dilemma: Eine KVB, die einen dichten Takt fahren möchte, wird durch die Ampeln ausgebremst. Schon im Alltag ist die Signalschaltung in der Innenstadt von Heumarkt über die Aachener Straße bis zum Stadion eine ständige Behinderung. Vor jeder roten Ampel muss die Bahn warten. Warum wurden die Ampeln nicht abgeschaltet? (Vorschlag des VCDs zum Verkehrskonzept Weltjugendtag)

Der VCD hatte frühzeitig vorgeschlagen, wichtige Pilgerachsen für den Autoverkehr zu sperren und dies frühzeitig mitzuteilen, dass der Autoverkehr sich darauf einstellen kann. Diesem Vorschlag folgte weder Polizei noch der Amtsleiter Verkehr Herr Harzendorf der Stadt Köln.

Eine wichtige und leistungsfähige Schienenverbindung von der Innenstadt zum Stadion wurde überhaupt nicht beachtet. Die S-BAHN 12/13 mit der Haltestelle Köln-Müngersdorf. Diese Verbindung ist ein absolutes Unwort bei der Verkehrslenkung der Stadt Köln. In keinem Verkehrskonzept und somit auch nicht beim Weltjugendtag. So gab es keine Hinweise, keine Ausschilderung von der Haltestelle zum und vom Stadion, keine Volunteers. Selbst als das Chaos da war, wurde diese leistungsfähige Verbindung verschwiegen.

Roland Schüler

16.08.2005


VCD Köln und Umgebung e.V.